zur Themenwoche: Gerechtigkeit

Ist das gerecht?

Im Matthäusevangelium erzählt Jesus folgende Geschichte: Ein Winzer sucht morgens Arbeiter für seinen

Weinberg. Er verspricht ihnen einem Denar Tageslohn. Unter den umherstehenden Männern lassen sich viele

anwerben. Um die Mittagszeit versucht Der Bauer weitere Arbeiter anzuwerben. Solche, die bisher keine Arbeit

gefunden haben, gehen für einen Denar mit ihm. Sogar eine Stunde vor Feierabend findet der Weinbergsbesitzer

nochmals einige Arbeiter, die für einen Denar mitgehen. Dann kommt der ersehnte Feierabend und damit die

Auszahlung des Lohns. Wie verabredet finden alle den einen Denar in ihrer Lohntüte. Diejenigen, die sich gleich

morgens haben anwerben lassen, sind sauer, und fühlen sich ungerecht behandelt. Denn sie hatten sich

ausgerechnet, dass gemessen an der Arbeitsleistung sie jetzt einen Vorteil haben müssten.

Frage: Sind sie wirklich ungerecht behandelt worden? Haben sie das Recht gegenüber dem Gebenden

(in diesem Falle Gott) die Rechenart diktieren zu dürfen? Jeder hat doch bekommen,

was mit ihm vereinbart worden ist.

Hier zeigt sich das Problem der derzeitigen Gerechtigkeitsdebatte. Die streitenden Arbeiter denken vom

Opfer- / Täterprinzip her. Die frühen Arbeiter sehen sich als Opfer und der Weingärtner ist der Täter.  Sie fordern

einen gerechten Lohnausgleich.

Gerechtigkeit wird bei Gott aber auf einer völlig neuen Ebene gedacht. Ein Arbeiter braucht einen

Denar pro Tag, um für sich und seine Familie das Überleben zu sichern. Die Botschaft ist nun die:

das ewige Leben erhält jeder, der sich vertrauensvoll an Jesus wendet und seine Schuld bei ihm ablädt,

egal ob in jungen Jahren oder erst auf dem Sterbebett.

Das ist doch gerecht, oder? K.M.

 

Herzlich willkommen zum Gottesdienst:

sonntags 10.00Uhr.

freie-kirche. komm!

Klaus Morwinski, Pastor

...heilfroh und schuldlos glücklich!

 

 

 

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Frauenevent "Emanzipation" 17.11.2018, 15.00 Uhr, Gemeindezentrum Königstr. 41 / Eingang Ballhausstraße

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