Fakten sind Freunde...

Studienkreis "Bibel"

z. Zt. https://us02web.zoom.us/j/4910888043

 

 

 

 

Ostern - Architektur des Lebens aus Gott

Jesus kam nicht, um schlechte Menschen gut zu machen, sondern um (geistlich) tote Menschen ins Leben zu rufen!

 

Kein Fest des Kirchenjahres verkörpert die Botschaft des Christentums so klar, wie das Osterfest. Christen feiern die Auferstehung Jesu Christi, nachdem er drei Tage zuvor ans Kreuz genagelt wurde und dort bis zum Eintritt seines Todes hing. Der Mensch, der in seinen 33 Jahren keine Sünde begangen hatte, wurde hingerichtet, als hätte er größte Schuld auf sich geladen. Dem Mann, der behauptete, Sohn Gottes zu sein, kam sein himmlischer Vater in der schwersten Stunde seines Lebens nicht zur Hilfe.

Planlos oder sinnvoll?

Damit der Mensch wieder mit Gott eine Beziehung aufbauen konnte, musste die Sünde überwunden werden. Darum folgte der jüdische Gottesdienst einem ausgeklügelten Opfersystem - ohne Erfolg. Parallel dazu entwickelten die heidnischen Völker religiöse Systeme, die aber ebenfalls nicht halfen, die Menschheit zu bessern.

Dann kam Jesus...

mit einem ganz anderen Ansatz: Liebe von Gott! Er verkündigte, dass Gott selbst einen Weg entworfen hatte, auf dem Menschen wieder ohne Scham mit ihrem Schöpfer Gemeinschaft haben könnten. Dieser Weg sah ein einmaliges, für immer gültiges Opferfest vor, dass die Schuld aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft binnen drei Tagen vollständig auslöschen würde. Dieses Opfer sollte alle religiösen Anstrengungen und menschlichen Opfersysteme ersetzen und von einem freiwilligen Menschen dargebracht werden, der eigens dafür geboren wurde, göttlicher Natur war und nie gesündigt hatte. Was seine Jünger anfangs nicht verstanden war, dass er selbst dieses Opfer war.

Auferstehung

Da Jesus nach der Kreuzigung tot in ein Grab gelegt wurde, war er drei Tage später an seiner Auferstehung völlig unbeteiligt. Gott, sein Vater, hatte ihn ins Leben gerufen und damit seinen Opfertod angenommen. Dieses neuartige, schuldlose Leben verheißt Jesus jedem, der sich ihm anvertraut.

Keine Angst vor Gott

Alle Menschen sind darum frei und können sich Gott nahen, wenn sie glauben, dass Gott ihre Sünden überwunden hat und am Menschen keine Schuld mehr sieht. Unser Gottesdienst braucht also keine Opfersysteme oder religiöse Rituale mehr, um Gott zu gefallen, sondern nur noch Dankbarkeit aus Liebe.

Frohe Ostern

Weil Gott dem Menschen die Schuld bedingungslos vergeben hat, soll auch der Mensch dieses Geschenk weiterreichen und seinem Mitmenschen bedingungslos vergeben.

Pastor Klaus Morwinski

(...heilfroh und schuldlos glücklich!)